Evangelische Kirche, Schiltach

Barrierefreiheit ist ein Thema, dem sich auch eine Berggemeinde wie Schiltach im Hochschwarzwald nicht entziehen kann. Aus diesem Grund ist geplant, die stattliche evangelische Stadtkirche trotz ihrer extremen Hanglage auch für ältere und gehbehinderte Menschen uneingeschränkt zugänglich zu machen.

Die eigens dafür entworfene Rampenanlage soll, aus massivem Sandstein gefertigt, sich möglichst selbstverständlich in die Vorplatzgestaltung am nördlichen Seitenportal einfügen. Gleich hinter den Türen des derart aufgewerteten Seiteneingangs wird ein neuer, gläserner Windfang die Besucher der Kirche empfangen, während die bestehende Zugangslösung am Hauptportal verändert werden soll. Hier ist geplant, die seitlichen, niedrigen Windfangtüren durch einen großen, mittigen Glaszugang zu ersetzen und damit den ursprünglichen Zustand des Haupteingangs wiederherzustellen. Der Einbau einer behindertengerechten Toilette und einer Teeküche an der Portalwand rechts und links des Haupteingangs komplettiert die baulichen Maßnahmen. Arg in die Jahre gekommen ist mittlerweile die Beleuchtung des Kirchenschiffs - auch hier ist eine umfängliche Neugestaltung geplant, um den der florentinischen Frührenaissance nachempfundenen Innenraum wieder in seiner ganzen Schönheit erstrahlen zu lassen.

Ort

Schiltach, Hohensteinstraße 6

Bauherr

Ev. Kirchengemeinde Schiltach-Schenkenzell

Projektleitung

H. Baurmann

Bearbeitung

S. Masuch

Bauleitung

J. Armbruster

Planung

2014

Realisierung

2014 - 2015

Fotos

S. Carlin

BRI

22.780 m3 

Leistungsphasen

2 - 9

Bruttobaukosten

200.000 €